Wenn Vitamin D fehlt

Autoimmunerkrankungen und Krebs

Calcitriol unterdrückt vermutlich die Ausschüttung von Zytokinen.

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Ein Überschuss dieser Entzündungsmediatoren wird als Ursache für Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 1, Multiple Sklerose und Morbus Crohn vermutet. Eine Unterversorgung mit Vitamin D gilt daher heute als Risikofaktor für diese Krankheiten.

Eine suboptimale Vitamin-D-Versorgung fördert möglicherweise auch Krebserkrankungen der Brust und des Darmes. Mehrere epidemiologische Studien zeigen beispielsweise, dass Tumoren, die nicht die Haut betreffen, umso seltener auftraten, je intensiver die Sonneneinstrahlung war.

Auf der Suche nach einem potenziellen Krebsmedikament haben Wissenschaftler inzwischen eine Substanz entwickelt, die so ähnlich wirkt wie Calcitriol. Ob es aber jemals ein Medikament auf Vitamin-D-Basis geben wird, das vor Tumoren schützt, ist aus heutiger Sicht nicht absehbar.


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