Wie viel Vitamin D soll es sein?

Wann sind Supplemente sinnvoll?

Bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erscheint eine Supplementierung sinnvoll (1000 bis 4000 IE/Tag).

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Wer sich extrem fettarm ernährt (Veganer), Fettresorptionshemmer einnimmt oder unter einer Fettmalabsorption leidet, sollte ebenfalls eine Vitamin-D-Supplementierung mit 1000 bis 4000 IE/Tag in Betracht ziehen.

Die aktuelle Leitlinie des Dachverbandes Osteologie vom 19.10.2009 empfiehlt für alle Patienten mit einer Osteoporose eine generelle Supplementierung mit 800 bis 2000 IE Cholecalciferol täglich.

Zur Rachitisprophylaxe oder zur Prophylaxe bei erkennbarem Risiko für einen Mangel gibt man 400 bis 500 IE pro Tag. Zur Behandlung einer Rachitis oder Osteomalzie haben sich 1000 bis 5000 IE pro Tag bewährt. Für eine optimale Vitamin-D-Wirkung ist immer auch eine adäquate Calciumzufuhr wichtig und umgekehrt. Daher gibt es inzwischen außer Vitamin-D-Monopräparaten auch eine Vielzahl sowohl rezeptpflichtiger als auch rezeptfreier Kombinationspräparate.

Letztere werden laut Roter Liste hauptsächlich angewendet zum Ausgleich eines gleichzeitigen Calcium- und Vitamin-D-Mangels bei älteren Menschen; zur Unterstützung einer spezifischen Osteoporosebehandlung bei nachgewiesenem oder hohem Risiko eines gleichzeitigen Calcium- und Vitamin-D-Mangels.

Vitamin-D-Präparate werden am besten während einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Je nach Anwendungsgebiet existieren unterschiedliche Tagesdosen.


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