EsKiMo – ausgewählte Ergebnisse
(sf) Im Rahmen von EsKiMo (Ernährungsstudie als KiGGS-Modul) wurde von Januar bis Dezember 2006 die Ernährung der 6- bis 17-Jährigen in Deutschland erfasst. Die Studie wurde als Teil von KiGGS, dem bundesweit repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurvey, vom Robert Koch-Institut und der Universität Paderborn durchgeführt. EsKiMo wurde finanziert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Im Folgenden werden ausgewählte Ergebnisse zum Lebensmittelverzehr und der Nährstoffzufuhr vorgestellt. Diese basieren auf dem Vergleich der gewonnenen Daten mit den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung für eine optimierte Mischkost (optimiX®) und den D-A-CH-Referenzwerten. Methodik Innerhalb von KiGGS wurden zwischen 2003 und 2006 bei 17.641 Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren durch Befragung und körperliche Untersuchung umfassende Daten zur Gesundheit erhoben. Die Teilnehmer von EsKiMo wurden daraus als Unterstichprobe in 150 Orten, stratifiziert nach Alter und Geschlecht, zufällig ausgewählt.
Bei den 6- bis 11-Jährigen führten die Eltern zusammen mit ihrem Kind für drei Tage ein Ernährungsprotokoll mit detaillierten Angaben zu Lebensmittelbezeichnung, Menge, Ort und Zeitpunkt des Verzehrs sowie Zubereitung und Rezepten. Dabei wurden die Familien telefonisch von der Universität Paderborn aus betreut. Mit den 12- bis 17-Jährigen wurde ein standardisiertes Ernährungsinterview auf der Grundlage von DISHES geführt. Diese Erhebungsmethode ermöglicht es, das übliche Ernährungsverhalten zu ermitteln. Zusätzlich wurden in beiden Altersgruppen Fragen unter anderem zum sozioökonomischen Hintergrund, Freizeit- und Diätverhalten, der Nutzung von Schulverpflegung, gemeinsamen Familienmahlzeiten und vorhandenen Kochkenntnissen gestellt.
Redaktion
Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 09/2007 auf Seite 405 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
