EsKiMo: Trinkverhalten von Jugendlichen in Deutschland

Studienergebnissen zufolge haben sich die durchschnittlichen Trinkmengen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland in den letzten Jahren zwar erhöht, aber die meisten trinken weniger als empfohlen wird. Außerdem wird der Durst oft mit den „falschen“ Getränken gelöscht.

Ob dies für die Kinder und Jugendlichen in Deutschland zutrifft, wurde unter anderem in EsKiMo (Ernährungsstudie als KiGGS-Modul) untersucht. Ergebnisse zum Getränkekonsum der 12- bis 17-Jährigen werden im Folgenden vorgestellt.

Einleitung

Getränke sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Mit ihnen werden Wasser, Mikro- und Makronährstoffe sowie andere bioaktive Substanzen aufgenommen. Für den Menschen ist Wasser essenziell. Eine ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz ist Voraussetzung für den optimalen Ablauf lebensnotwendiger Stoffwechselprozesse und muss bei Flüssigkeitsverlusten durch entsprechende Zufuhr wiederhergestellt werden.

Die für Deutschland gültigen D-A-CH-Richtwerte zur Wasserzufuhr durch Getränke und feste Nahrung für Kinder und Jugendliche sind in . Tab. 1 zusammengefasst . Dabei muss berücksichtigt werden, dass der individuelle Bedarf auch von Lebenssituation, Jahreszeit und körperlicher Aktivität abhängig ist. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) gibt im Rahmen der optimiX-Empfehlungen (Konzept der Optimierten Mischkost für eine gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen) etwas geringere Aufnahmemengen an, was darin begründet ist, dass Milch in optimiX getrennt aufgeführt wird.

Korrespondierende Autorin: Simone Kohler (kohlers@rki.de)

Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 10/2007 auf Seite 444 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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