45. Wissenschaftlicher Kongress der DGE
(sf) Unter dem Titel „Lebensmittelqualität“ fand der diesjährige Wissenschaftliche Kongress der Deut-schen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) am 13. und 14. März in Bonn statt. Rund 550 Ernährungsexperten diskutierten aktuelle Ergebnisse aus der ernährungswissenschaftlichen Forschung, die in mehr als 50 Vorträgen und 70 Posterbeiträgen präsentiert wurden.
Die DGE veranstaltete ihren Kongress in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn. Die wissenschaftliche Leitung hatten Prof. Dr. Peter Stehle und Prof. Dr. Rudolf Galensa. Vortragsreihen zur Nationalen Verzehrsstudie II, die Vorstellung des Reports des World Cancer Research Fund sowie verschiedene Workshops erweiterten das Kongressangebot.
In einem Plenarvortrag stellte PD Dr. Michael Rychlik, TU München, Stabilisotopenverdünnungsanalysen als moderne Werkzeuge der Bioanalytik vor. Mit Hilfe dieser bioanalytischen Verfahren können z. B. Mykotoxingehalte in Lebensmitteln bestimmt werden. Sie ermöglichen eine sichere und schnelle Erfassung der Pilzgifte und tragen damit zur Verbesserung der Verbrauchersicherheit bei. Auch für die Bestimmung von Vitamingehalten und deren Bioverfügbarkeit aus Lebensmitteln eignen sich diese Methoden. Rychlik verdeutlichte das Vorgehen am Beispiel der Folsäure. Denn für die Versorgung des Menschen ist neben den Folatgehalten im jeweiligen Lebensmittel deren Bioverfügbarkeit entscheidend.
Redaktion
Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 04/2008 auf Seite 178 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
