Forschungsförderung in Europa
Das Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union ist weltweit das größte Förderprogramm für Forschungsprojekte. Es fasst alle Maßnahmen der Gemeinschaft auf dem Gebiet der Forschungsförderung und technologischen Entwicklung zusammen. Das 7. Forschungsrahmenprogramm wurde am 18.12.2006 beschlossen.
Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft fand am 15. und 16.01.2007 in Bonn die offizielle nationale Auftaktveranstaltung für das Programm statt. Ein Ziel der Europäischen Union (EU) ist es laut EG-Vertrag „die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der Industrie der Gemeinschaft zu stärken und die Entwicklung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu fördern sowie alle Forschungsmaßnahmen zu unterstützen, die aufgrund anderer Kapitel dieses Vertrags für erforderlich gehalten werden“.
Die zentrale Rolle der Forschung hierfür wurde im März 2000 in der „Lissabon- Agenda“ anerkannt. Damals formulierten die Staats- und Regierungschefs das strategische Ziel, die EU bis zum Jahr 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen. Das soll nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialen Zusammenhalt ermöglichen. Das sog. „Dreieck des Wissens“ mit den Eckpunkten Bildung, Forschung und Innovation ist ein wesentliches Instrument für die Erreichung dieses Ziels.
Korrespondierende Autorin: Sabine Fankhänel
Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 01/2007 auf Seite 11 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.