Badenweiler Erklärung
(kig) Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft fand vom 25. bis 27. Februar in Badenweiler die Konferenz „Gesundheitliche Prävention. Ernährung und Bewegung – Schlüssel für mehr Lebensqualität“ statt. Die Teilnehmer, Delegationen der Mitgliedstaaten, der EFTA-Staaten sowie Vertreter der Zivilgesellschaft und der EU-Kommission bekräftigten das Ziel, die Prävention in Europa weiter zu stärken.
Am Beispiel von Ernährung und Bewegung erarbeiteten sie entsprechende Strategien. Diese wurden in der Badenweiler Erklärung zusammengefasst, die wir im Folgenden auszugsweise vorstellen.
Die Teilnehmer verstehen Prävention als eine Investition in die Zukunft. EU-weit nehmen Krankheiten zu, die durch frühzeitige Prävention vermieden werden könnten, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas sowie Rücken- und Gelenkbeschwerden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, muss die Gesundheitsförderung ausgebaut und verbessert und die Prävention strukturell und institutionell gut verankert werden. Die Konferenzteilnehmer unterstützen die Initiative der EU-Kommission zur Erarbeitung eines Weißbuchs zur Prävention von Übergewicht und begrüßen die European Charter on Counteracting Obesity der WHO.
Das gemeinsame Ziel muss sein, Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention – insbesondere durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung – zu einem europäischen Leitprinzip zu entwickeln und zu implementieren.
Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 02/2007 auf Seite 88 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.