Zur Lagerung von Lebensmitteln in privaten Haushalten
Frisch gekaufte Lebensmittel sind heute in der Regel verpackt. Die Verpackung dient nicht nur dem Schutz des Lebensmittels, sondern soll zudem die Qualität des Produkts für einen bestimmten Zeitraum erhalten bzw. seine Haltbarkeit verlängern. Hierfür werden unterschiedlichste Materialien verwendet.
Empfehlungen und Richtlinien betreffend Lagertemperatur und -dauer beziehen sich meist auf Handel und Industrie. Aber auch anschließend hängen im privaten Haushalt Qualität und Haltbarkeit von den Aufbewahrungsbedingungen ab. Eine falsche Aufbewahrung begünstigt die Bildung krankheitserregender Keime (z. B. Salmonellen) in den Lebensmitteln, stellt also eine Gesundheitsgefahr für den Konsumenten dar. Durch den Verzehr solcher Lebensmittel werden lebensmittelbedingte Krankheiten, Infektionen oder Intoxikationen mit Symptomen wie Erbrechen oder Durchfall hervorgerufen. Die Verbraucher sollten daher über die richtige Lagerung verschiedener Lebensmittel ausreichend informiert sein.
Bisher ist allerdings nur wenig über das Wissen von Verbrauchern zur Lagerung von Lebensmitteln und zu ihrem Lagerverhalten in privaten Haushalten bekannt.
Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war es deshalb, dieses Wissen sowie Informationen zum tatsächlichen Verhalten in privaten Haushalten zu erheben,wobei die Schwerpunkte auf folgenden Fragen lagen:
- Welche Lebensmittel werden überhaupt gelagert?
- Wie wird mit lose gekauften bzw. Lebensmitteln aus geöffneter Verpackung umgegangen?
- Stimmen Wissen und Verhalten bei der Lebensmittellagerung überein?
Korrespondierende Autorin: Prof. Dr. Gertrund Winkler M.P.H. (winkler@hs-albsig.de)
Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 06/2007 auf Seite 252 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
