Erfassung lebensmittelbedingter Krankheitsausbrüche
(kig) Bakterien, Viren oder Parasiten in Lebensmitteln können zahlreiche Erkrankungen verursachen. Darüberhinaus führen sie zu großen wirtschaftlichen Verlusten.
Um die Sicherheit der Lebensmittel zu gewährleisten, müssen mikrobielle Risiken erkannt und bewertet werden. Hier liefert die Aufklärung von Ausbrüchen detaillierte Daten über ursächlich beteiligte Krankheitserreger, die übertragenden Lebensmittel sowie die bei der Lebensmittelherstellung und –bearbeitung für die Kontamination verantwortlichen Umstände.
Im Bundesamt für Risikobewertung (BfR) besteht daher ein bundeseinheitliches System zur Erfassung von Lebensmitteln, die bei Krankheitsausbrüchen beteiligt sind. Es ist aus dem ZEVALI-System (Zentrale Erfassung von Ausbrüchen lebensmittelbedingter Infektionen und Intoxikationen) hervorgegangen und dient der zentralen Sammlung von Daten zur quantitativen Risikobewertung, der Erfassung möglicher Ursachen und epidemiologischer Zusammenhänge sowie der Erkennung neuer mikrobiologisch bedingter Risiken durch neue Erreger und Lebensmittel.
Diesen Artikel finden Sie in Ernährung – Wissenschaft und Praxis 06/2007 auf Seite 268 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
