Diabetesforschung
(kig) Eine internationale Meta-Analyse unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München wirft ein neues Licht auf die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2. Die Ergebnisse erhärten Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Störung der Regulation der Anzahl der Insulin produzierenden Zellen beruht.
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Ausgewertet wurden Daten von 15 europäischen und amerikanischen Bevölkerungsstudien. Dabei konnten sechs neue Gene identifiziert werden, die bei der Entwicklung des Typ-2-Diabetes eine Rolle spielen. Die Zahl der Gene, die mit der Entstehung der Krankheit in Verbindung gebracht werden, erhöht sich damit auf 16. Diese Erkenntnisse über die Vielzahl der beteiligten Gene ermöglichen den Wissenschaftlern neue Einblicke in die Mechanismen, die für die Kontrolle der Blutglukosespiegel verantwortlich sind.
08.04.08
Quelle: Helmholtz Zentrum München