Rheuma – die schleichende Zerstörung
Rund 400 Krankheitsbilder werden unter dem Begriff rheumatischer Formenkreis zusammengefasst. Die drei wichtigsten Erkrankungen sind die rheumatoide Arthritis, die psoriatrische Arthritis und die bekannteste Form der Spondylarthritis, der Morbus Bechterew. Rheuma ist bis heute nicht heilbar. Mit verschiedenen Therapieansätzen wird versucht, die Krankheit soweit wie möglich zurückzudrängen.
Um die durch die rheumatische Erkrankung fortschreitende Zerstörung der Gelenke zu vermeiden, ist eine frühe Diagnostik der Erkrankung notwendig. Im Röntgenbild nachweisbare Schäden an den Gelenken treten bei 90 Prozent der Patienten bereits nach 24 Monaten auf. Nach fünf Jahren Krankheitsdauer sind rund 50 Prozent der Betroffenen nicht mehr erwerbsfähig. Deshalb stehen der Erhalt der Funktionsfähigkeit der Gelenke und eine Remission der Beschwerden, also ein weitgehender Stillstand der Erkrankung, bei der Behandlung im Vordergrund.
Geeignete Fachärzte für die Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen sind Rheumatologen und Internisten. Bereits im Anfangsstadium der Erkrankung sind bei den Betroffenen Anzeichen festzustellen, die auch ein Laie relativ einfach erkennen kann.
Fragebogen zum Fortbildungsartikel Rheuma
Antwortbogen zum Fortbildungsartikel Rheuma
Constanze Schäfer
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 03/2007 auf Seite 10 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
