Alternativ heilen: Der Bewegungsapparat
Erkrankungen des Bewegungsapparates sind naturheilkundlich gesehen Blockaden der Stabilität, des Fortschreitens oder Anpackens. Sogar gehemmte Aggressionen können mit behinderter Bewegungsfähigkeit in Zusammenhang stehen. Eine ganzheitliche Behandlung geht daher auch auf die Spannung zwischen Aggression und Bewegungshemmung ein.
Das Zusammenspiel der Bewegungsorgane bedingt einen Teil der äußeren Freiheit des Menschen. Zentrales Glied ist die Wirbelsäule. Sie trägt Kopf, Rumpf und obere Gliedmaßen und verbindet diese mit dem Beckengürtel und den unteren Extremitäten. Sie ermöglicht die Aufrichtung, die ein andauerndes Gleichgewicht-Finden im Überwinden der Schwere ist. So sind Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule das Tribut für das Geschenk des aufrechten Ganges.
Bei Beschwerden im Bewegungssegment sind die geistig-seelischen Aspekte genauso bedeutsam wie die mechanischen. In Wirbelsäulenbeschwerden drückt sich stärkste Verspannung und ständige Entscheidung zwischen Geist und Kraft aus. Umschreibungen und Redewendungen wie: ein aufrechter oder gebeugter Mensch, standhaft, hartnäckig, halsstarrig etc. deuten auf diese Zusammenhänge hin.
Basis für die Beweglichkeit
Die in der Wirbelsäule wirkende Dynamik benötigt Elemente, die den mechanischen Anforderungen gewachsen sind: das Bindegewebe der Knochen und Knorpel. Für die Stabilität dieser Bindegewebe ist in erster Linie Kieselsäure nötig. Die moderne Ernährung ist in der Regel kieselsäurearm. Neben Silizium und Magnesium fehlt es auch häufig an Spurenelementen.
Sylvia Dauborn
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 09/2007 auf Seite 46 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
