IMS-Daten: Vor allem Magen-Darm-Mittel stark nachgefragt
Der Blick auf die aktuellen Umsatzzahlen im OTC-Markt zeigt Ende November ein leichtes Plus von einem halben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierfür sorgten, wie in den vorangegangenen Herbstmonaten, vor allem die Erkältungspräparate. Sie halfen, die ansonsten rückläufige Entwicklung im gesamten Arznei- und Nichtarzneimittelmarkt auszugleichen.
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Nachdem der OTC-Umsatz und -Absatz im Oktober erstmals im Jahr 2007 einen kleinen Lichtblick in Form von erzielten rund fünf Prozentpunkten über dem Vorjahresniveau brachte, hat sich diese positive Tendenz im Monat November nicht ganz so erfreulich fortgesetzt.
Der Umsatz des deutschen Apothekenmarktes für rezeptfreie Arzneimittel und Gesundheitsmittel lag im November mit 0,5 Prozent nur gering über dem Umsatz des Vorjahres. In der Jahresbetrachtung ergibt sich noch ein geringfügiges Minus.
Dies liege, so die Marktforscher, wenn man sich die Entwicklung der letzten drei Monate ansieht, vor allem an der positiven Entwicklung im Erkältungsmarkt, die dazu geführt habe, dass aus dem Minus des OTC-Marktes Ende August ein fast ausgeglichenes Ergebnis Ende November wurde.
Im Oktober und November waren nach Erkenntnis der Forscher vor allem Erkältungsprodukte sehr stark gefragt – mit hohen zweistelligen Zuwachsraten in fast allen Warengruppen im Erkältungssegment. Allerdings beruhe das auch auf dem Basiseffekt des Vorjahres, das mit vergleichsweise hohen Temperaturen kein typisches Erkältungsjahr gewesen sei. Die diesjährige Nachfrage nach Erkältungsprodukten entspreche eher einer normalen Nachfrage in ganz typischen Wintermonaten.
Neben Erkältungsprodukten seien im November, so die Experten, im Segment der Präparate für den Verdauungstrakt die Mittel gegen Durchfall gut verkauft worden.
Quelle: IMS OTC® Report / IMS® GesundheitsMittelStudie (GMS) Apotheke
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 02/2008 auf Seite 28 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
