Homöopathie für Kinder: Eltern ein kompetenter Partner sein

Immer mehr Eltern interessieren sich bei der Behandlung ihrer Sprösslinge für Homöopathie. Sie setzen auf eine sanfte Behandlungsmethode, die bei sachgerechter Anwendung sehr gut hilft und dabei weitestgehend frei von Nebenwirkungen ist. Durch eine Aktion zu diesem Thema erfahren Eltern, mit welchen homöopathischen Mitteln sie die Beschwerden ihrer Kinder selbst behandeln können.

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Ziel einer Aktion zum Thema „Homöopathie für Kinder“ ist es, dass sich eine Apotheke als kompetenter Ansprechpartner in diesem Bereich profilieren und als Anlaufstelle für alle Fragen etablieren kann, die mit diesem Thema zusammenhängen. Viele Eltern schätzen den Einsatz von homöopathischen Mitteln. Nutzen Sie deshalb die Aktion als wichtiges Element, um bestehende Kundenbindungen zu festigen sowie Interessierte von den Möglichkeiten der Homöopathie zu überzeugen und als Kunden zu gewinnen.

Im Vordergrund der Aktion steht dabei nicht nur die individuelle Beratung zu Einzelpräparaten bei speziellen Kundenwünschen. Punkten Sie bei Ihrer Zielgruppe auch mit Exklusivangeboten: Eine auf die Bedürfnisse der Familie zugeschnittene homöopathische Hausapotheke mit praxisgerechter Auswahl für Kinder beispielsweise, wird Ihre Kunden überzeugen. Gefragt ist zudem – auch außerhalb der typischen Reisezeit – die individuell zusammengestellte homöopathische Reiseapotheke, die insbesondere auf Beschwerden von Kindern abzielt.

Die Zielgruppe geht über die Eltern hinaus

Diese Aktion richtet sich speziell an Familien mit Kindern. Die Eltern können sich umfassend über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Homöopathie bei ihrem Nachwuchs – vom Säuglings- bis zum Schulkindalter – beraten lassen. Darüber hinaus gilt es, auch das Interesse von Mitarbeiterinnen an Kindergärten und Kindertagesstätten sowie von Übungsleitern bei Sportvereinen zu wecken. Meist halten sie im Rahmen ihrer Tätigkeit eine kleine Apotheke für Notfälle bereit.

Da die Homöopathie ein breites Anwendungsspektrum bietet, lassen sich für die Zielgruppen verschiedene Schwerpunkte zum Aktionsthema erarbeiten – so zum Beispiel eine Hausapotheke für Kinder, eine Kinder-Reiseapotheke oder eine Notfallapotheke speziell bei Sportverletzungen.

Auswahl von geeigneten Präparaten

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Für diese Aktion ist es sinnvoll, die homöopathischen Mittel für die gängigsten Beschwerden im Kindesalter sowie die passenden Präparate aus dem Randsortiment ausreichend vorrätig zu haben. In der Beratung sind Sie und Ihre Mitarbeiter als Arzneimittelfachleute gefragt: Sie müssen aus der für den Kunden nur schwer überschaubaren Angebotspalette das geeignete Mittel in der richtigen Arzneistärke heraussuchen.

Neben der Beratung zur richtigen Einnahme, Dosierung und Potenz spielt auch die Empfehlung der Arzneiform eine Rolle: Globuli sind nicht nur eine bewährte Arzneiform, sie schmecken Kindern gut und sind einfach zu applizieren. Zudem sollten Zusatzempfehlungen in der Beratung nicht fehlen.

Ergänzend zum Beratungsgespräch bietet sich beim Aktionsthema Homöopathie die Überleitung zur Zahnpflege an – ein Thema, das jeden betrifft. Mit der Frage „Wussten Sie, dass in den üblichen Zahncremes Menthol und Pfefferminzöle enthalten sind, die die homöopathische Therapie nachteilig beeinflussen?“ lassen sich die Kunden gezielt auf mentholfreie Alternativen von Zahnpasten, Zahngelees, Zahnsalz und Zahnpflegekaugummis hinweisen.

Dr. Sylvia Prinz (sylviaprinz@aol.com)

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 03/2008 auf Seite 24 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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