Editorial: Erleuchtung garantiert!
Der Begriff „Energie“ wird in Apotheken meist dann verwendet, wenn es darum geht, Kräfte zu bündeln. Etwa wenn es gilt, Aktionen auf die Beine zu stellen, das Team zu stärken, die Fortbildung zu organisieren oder auf Aktivitäten der Mitbewerber zu reagieren.
In die Reihe dieser Beispiele passt auch die Qualitätsoffensive, die die Apothekerkammer Westfalen-Lippe jüngst ins Leben gerufen hat. Sie verpflichtet die dortigen Apotheker zu Fortbildung und QMS - nicht zuletzt um sich damit, wie es heißt, selbstbewusst dem Preis- und Verdrängungswettbewerb zu stellen. Oder, wie man auch formulieren könnte: Die Kammer versucht, den negativen Energien, die den Berufsstand der Apotheker in der derzeitigen Umbruchphase umgeben, positive Impulse entgegenzusetzen.
Das Thema Energieverbrauch dagegen wird in vielen Apotheken oft erst dann relevant, wenn die Rechnungen für Strom, Wasser oder Heizung aus dem Ruder laufen. Dabei sollte das Stichwort Energieeffizienz längst auch für Apotheker eine Rolle spielen. Allein bei den Leuchtmitteln hat sich in den vergangenen Jahren derart viel getan, dass es sich durchaus lohnt, das Beleuchtungssystem der Apotheke einmal auf den Prüfstand zu stellen. Unser Titelthema hilft dabei.
Auch drüber hinaus bietet APOTHEKE + MARKETING in diesem Heft wieder „Erleuchtung“: mit gewohnt praxisorientierten Themen zur Aktionsplanung, Organisation von Kundenveranstaltungen oder zum Einsatz von Handouts. Und mit Überlegungen dazu, wie Apotheker angesichts der Perspektiven ihres Berufsstandes ihre persönliche Zukunft gestalten können. Unser Autor zeigt, wie sich auf Basis einer gründlichen Situationsanalyse individuelle Handlungsoptionen entwickeln lassen. Und er will motivieren: Er belegt, warum sich dieser Energieaufwand für Pharmazeuten auch in Umbruchzeiten lohnt.
Herzlichst
Gabi Kannamüller
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 06/2008 auf Seite 3 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
