Innovative intelligente Kommunikation: Handouts
Die Informations- und Reizüberlastung ist allgegenwärtig, und es bedarf einiger Intelligenz, um heute noch zum Kunden durchzudringen. Die Mitbewerber aus Handel und Industrie haben durch hohe Werbeetats Vorteile gegenüber Apotheken. Selbst bei klassischen Inhalten können sie sich die Platzierung im Kopf des Kunden noch „erkaufen“. Für Apotheken sind daher innovative Ansätze in der Kommunikation gefragt. Handouts bieten hier große Chancen.
Handouts sind physisch greifbare Informationen, d.h. auf ein Blatt Papier gedruckte Inhalte. Zur Familie der Handouts zählen z.B. Flug- oder Infoblätter. Aber genauso wenig, wie eine Kundenkarte lediglich ein Kärtchen mit der Aussicht auf drei Prozent Cash-back am Ende des Jahres sein sollte, sind Handouts lediglich beliebige Informationen in Papierform. Intelligente Wege in der Kommunikation sind heute gefragt, um zum Konsumenten noch durchzudringen. Dabei ist „neue Intelligenz“ in Verbindung mit Handouts eigentlich recht einfach umrissen: Sie liegt darin, dass die Handouts untereinander abgestimmt („horizontale Abstimmung“) und in die Kommunikationsstrategie der Apotheke integriert werden („vertikale Abstimmung“).
Diese Abstimmungsprozesse führen zu einer „Integrierten Kommunikation“. Was jetzt auf den ersten Blick recht trivial erscheinen mag, ist es in der Umsetzung allerdings nicht. Gerade darin liegt allerdings eine Riesenchance für Unternehmen, da diese Umsetzungserfahrungen ein spezifisches Know-how bilden und von Mitbewerbern nur schwer kopiert werden können. Handouts haben den Vorteil, dass man mit ihnen ein praktikables Instrument an der Hand hat, mit dem sich relevante Themen flexibel, rasch, ohne große Streuverluste und kostengünstig kommunizieren lassen. Für Handouts spricht auch, dass man sie heutzutage zu sehr geringen Kosten produzieren kann. Daraus ergeben sich viele Chancen für Apotheken, insbesondere dann, wenn sie „nahe an ihren Kunden“ sind und bleiben wollen.
Dr. Thomas Angerer (angerer@das-irm.at)
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 06/2008 auf Seite 20 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
