IMS-Daten: Erstes Quartal mit negativem Abschluss
Im Monat März setzte sich die erfreuliche Entwicklung des Marktes der OTC-Arznei- und Nichtarzneimittel, wie sie in den ersten beiden Monaten des Jahres begonnen hatte, nicht fort. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die Osterfeiertage, die als Einkaufstage wegfielen. Nur wenige Marktsegmente konnten sich gegen diesen Kalendereffekt behaupten.
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Nach dem gelungenen Start ins neue Jahr im Januar und Februar lagen im März sowohl der Umsatz mit minus zwölf Prozent als auch der Absatz mit minus 13 Prozent deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Insgesamt hat der schwache März dazu geführt, dass der OTC-Markt in der Apotheke im ersten Quartal 2008 mit einem leichten Minus abgeschlossen hat. Bei den Verordnungen bescherte der Umsatzrückgang von insgesamt 17,3 Prozent im März dem ersten Quartal einen negativen Wert von fünf Prozent (Tabelle 1).
Osterfeiertage sorgen für Umsatzrückgang
Nach Ansicht der Marktforscher* ist an diesem Einbruch im OTC-Markt im März allerdings nicht etwa eine schwindende Nachfrage nach entsprechenden Produkten schuld, sondern der „Kalendereffekt“. 2008 lag Ostern sehr zeitig im Jahr - bereits um den 20. März herum - während diese Feiertage im vergangenen Jahr in den April fielen. Das wiederum hatte zur Folge, dass es im März 2008 drei Einkaufstage weniger gab als im Jahr zuvor. Nach Einschätzung der Marktbeobachter erklärt diese Tatsache in hohem Maße den Rückgang im Verkauf von OTC-Produkten. Er lässt sich in fast allen Teilmärkten nachweisen. Nur wenige Marktsegmente konnten sich gegen den Kalendereffekt behaupten und sogar wachsen bzw. gaben nur geringfügig nach.
Quelle: IMS OTC® Report / IMS® GesundheitsMittelStudie (GMS) Apotheke
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 06/2008 auf Seite 30 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
