Aktionsplaner: den Sommer ohne Schattenseiten genießen
Höherer Umsatz, intensivere Kundenbindung und mehr Profil gegenüber den Mitbewerbern: Wenn Sie mehrmals im Jahr eine Aktion zu einem bestimmten Thema anbieten, haben Sie gute Chancen, diese Ziele auch zu erreichen. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg dorthin - mit den wichtigsten Hintergrundinformationen und einer Vielzahl von Arbeitsmaterialien per Online-Abruf.
Im Sommer haben Apotheken die Chance, Kompetenz in Sachen Sonnenschutz zu beweisen. Und Zeckenschutz bietet sich als Zusatzangebot an. In ihrer Sommeraktion können Apotheken beide Themen elegant miteinander verbinden. Die folgenden Seiten informieren über die wichtigsten Schritte, die dazu nötig sind.
1. Aktionsprofil
Kunden mit besonders empfindlicher Haut kommen häufig von allein in die Apotheke, wenn sie ein geeignetes Sonnenschutzmittel brauchen. Doch auch da gilt es für Apotheker und PTA, die Signale der Kunden aufmerksam wahrzunehmen und sie gezielt auf den passenden Sonnenschutz anzusprechen.
Mittel zum Schutz gegen Zecken bieten auch andere Vertriebskanäle an. Der Vorteil der Apotheke: Sie kann ihre Kunden nachdrücklich darauf hinweisen, dass beim Thema „Zecken“ zwei Krankheiten relevant sind – FSME und Borreliose – und dass es deshalb mit einer Milch oder einem Spray nicht getan ist. Beratung und Verkaufsgespräch gehen dann Hand in Hand.
Zielgruppen für Sonneschutz
Im Sommer halten sich viele Menschen gern im Freien auf – die Zielgruppe, die eine Apotheke mit einer „Sonnen-Schutz-Aktion“ erreichen kann, ist also sehr groß. Besonderes Augenmerk sollte dabei den Familien mit Kindern gelten sowie jenen Kunden, die viel im Garten arbeiten, Outdoor-Sportarten betreiben, gerne schwimmen gehen oder gerade einen Urlaub planen.
Vorschläge für den Gesprächseinstieg: „Wir machen eine Aktion zum Thema Sonnenschutz. Interessiert Sie das Thema? Welchen Schutzfaktor nehmen Sie?“ – „Sie haben einen großen Garten? Sie gehen gern wandern? Sie fahren nächste Woche in den Urlaub? Dann cremen Sie sich sicherlich rechtzeitig ein. Wie kommen Sie mit Ihrem Sonnenschutzmittel zurecht? Nehmen Sie es auch fürs Gesicht? Tränen Ihnen dann manchmal die Augen?“ – „Sie haben noch genug Sonnenmilch zu Hause? Wenn sie vom letzten Jahr ist, können Sie sie noch aufbrauchen. Aber wenn sie schon zwei Jahre alt ist, sollten Sie sie wegwerfen. Denn dann schützt die Sonnencreme nicht mehr…“
Cynthia Milz/Karin Hertzer
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 04/2007 auf Seite 10 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
