Sortimente: Kompetenz zeigen
Die Heuschnupfensaison bietet Apotheken beste Chancen, Beratungs- und Empfehlungskompetenz zu beweisen – und bei ihren Kunden zugleich gezielt für den Umsatz aktiv zu werden.
Allergien gelten mittlerweile unter Medizinern als Volkskrankheit Nummer eins. Mehr als 24 Millionen Bundesbürger sind derzeit der Statistik zufolge Allergiker, die Hälfte davon leidet unter einer Pollenallergie. Als besonders bedenklich gilt dabei die rasante Zunahme der Betroffenen: Seit 1990 ist die Zahl der Heuschnupfenpatienten um 70 Prozent gestiegen. Und Schätzungen gehen davon aus, dass die Zahl der Allergiker – und damit auch der Menschen mit Pollenallergie – künftig in hohem Maße weiter wachsen wird.
Hohe Zahl an potenziellen Kunden
Die große Zahl an Betroffenen bedeutet auch großen Beratungsbedarf – und zugleich eine hohe Zahl an potenziellen Kunden, die die Apotheke für sich gewinnen kann. Generell lassen sich die „Heuschnupfen-Kunden“ der Apotheke in drei Kategorien einordnen:
1. die aktuell Betroffenen – Kunden, die von ihrer Allergie wissen und mit dem Wunsch nach einem entsprechenden Präparat kommen.
2. „Verdachts-Kunden“ – Kunden, die unter Heuschnupfensymptomen leiden, bislang aber nichts dagegen getan haben.
3. „unerkannte Pollen-Allergiker“ – die Kundengruppe derer, die unter Symptomen leiden, aber noch nicht auf die Idee gekommen sind, dass sie möglicherweise eine Pollenallergie haben. a+m
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 04/2007 auf Seite 18 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
