Zertifizierte Fortbildung: Psychopharmakotherapie bei älteren Patienten
Durch die Einführungen moderner, gut wirksamer und verträglicher Psychopharmaka wurden in den vergangenen Jahren große Fortschritte in der Therapie psychischer Erkrankungen erzielt.
Diese Fortschritte haben sich bislang jedoch nur teilweise bei der Behandlung älterer Patienten in der täglichen Praxis niedergeschlagen. Ältere psychisch kranke Patienten werden noch häufig mit schlecht verträglichen, neben- und wechselwirkungsträchtigen Psychopharmaka behandelt – mit der Folge schwerwiegender Komplikationen wie z. B. Stürze und Delirien.
Andererseits werden die häufigsten psychischen Erkrankungen des höheren Lebensalters, Depression und Demenz, häufig nicht ausreichend behandelt. Einige allgemeine Gesichtspunkte der Psychopharmakotherapie im Alter wie eine geänderte Pharmakokinetik müssen berücksichtigt werden. Anhand der wichtigsten Substanzklassen von Psychopharmaka – Antidepressiva, Antipsychotika, Benzodiazepine, Phasenprophylaktika und Antidementiva – werden detailliert die Verhältnisse bei der Behandlung älterer Patienten dargestellt und Therapieempfehlungen gegeben.
Prof. Dr. Georg Adler
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Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 04/2007 auf Seite 50 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
