Digitale Kommunikation: Information als Serviceleistung
Die rasante Entwicklung in der digitalen Informationstechnologie lässt (fast) keine Wünsche offen, was die Bereitstellung von Services im Bereich Information und Kommunikation angeht. Im Blickpunkt muss jedoch der Nutzen für den Service-Anbieter und vor allem die Nutzer/Kunden stehen. Nachfolgend ein Blick auf die Vielfalt technischer Lösungen und die Einsatzmöglichkeiten in der Apotheke vor Ort.
Elektronische Kiosksysteme, Touch Screens, Info-Terminals, Digital Signage, IPTV, Video on Demand, Moderierte Präsentation, Instore Medien, Out-of-home Medien – dies sind nur einige Begriffe, die die Vielfalt von „Verbreitungslösungen“ (Methoden und Techniken) sowie spezifischen Einsatzbereichen und Anwendungsmöglichkeiten andeuten. Doch worum geht es im Einzelnen und wo liegt der spezifische Nutzen?
Vielfalt in der Informationsverbreitung
Krankheitsbilder, Behandlungsmethoden, Präventionsmaßnahmen, Möglichkeiten der Selbstmedikation oder ganz einfach Geschäftsinformationen wie Notdienste, Öffnungszeiten, Spezialisierungen, werbliche oder redaktionelle Inhalte oder auch der Hinweis auf Spezialisten – das sind die Informationen, die es zu verbreiten gilt.
Und gerade im Gesundheitswesen ist der Umfang notwendiger und verfügbarer Informationen immens. Diese Informationen können/müssen der Kundin bzw. dem Kunden/Patienten nahe gebracht werden, auch wenn sie/er nicht am heimischen PC im Internet surft und die Internet-Präsenz „seiner“ Apotheke ansteuert. Ein weites Feld also für Informationsservices im und um das Ladenlokal.
Informationen gezielt zur Verfügung stellen
Die Bereitstellung digitaler Informationen innerhalb des Ladenlokals, am Point of Sale, ist ein ergänzender Service, der Aktualität und Zukunftsorientierung der Apotheke signalisiert. Je nach Informations- und Serviceziel lassen sich unterschiedliche Lösungsansätze verfolgen.
Entscheidend bei der Konzeption digitaler Informationssysteme sind natürlich die verfügbaren Inhalte. Auf Grund des Entwicklungs- und Produktionsaufwandes von Informationseinheiten (Spots, Bilder, redaktionell bearbeitete Texte, grafische Gestaltung) ist die Zusammenarbeit mit den Lieferanten der Inhalte, wie Produkt-/Pharmahersteller, Agenturen, Fachredaktionen und anderen Dienstleistern unerlässlich, um auf bereits vorhandenes, hochwertiges Material zuzugreifen.
Klaus Dreikausen (kd@dreikom.de)
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 08/2009 auf Seite 20 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
