Infoabende, Diskussionen, Präsentationen: Tipps für einen gelungenen Vortrag
Kundenveranstaltungen zählen mittlerweile zu den wichtigsten Instrumenten des Marketings für Apotheken. Ob Informationsabende oder Diskussionsrunden – allen gemeinsam ist, dass sie einen Referenten oder einen Moderator benötigen. Doch nicht jedem Apotheker ist die legendäre Rhetorik eines Helmut Schmidt in die Wiege gelegt – von Nervosität und Lampenfieber ganz zu schweigen. Letzteres lässt sich durch eine gute Vorbereitung reduzieren, für alles Weitere gilt: üben, üben, üben …
Zugegeben: Allein zwei Sätze zur Begrüßung coram publico zu sprechen, fällt manchen Menschen unendlich schwer – während andere einen einstündigen Vortrag über den richtigen Lebensstil bei Bluthochdruck quasi aus dem Ärmel schütteln. Wer sich an ein Manuskript klammert, mag sich zwar sicherer fühlen – wirkt aber leicht langweilig. Und: Weder eine Rede, noch ein Vortrag, eine Präsentation oder eine Moderation lassen sich bis ins Detail vorausplanen.
„Machen Sie sich locker!“
In jedem Fall werden die Inhalte durch eine lebendige Sprache für Zuhörer interessanter und spannender. Derartige Spontaneität und das Improvisationstalent, auch mit unvorhergesehenen Einwürfen aus dem Auditorium spielerisch umgehen zu können, ist selten angeboren, lässt sich aber üben. Je häufiger man die Gelegenheit hat, vor Menschen zu sprechen, desto eher macht sich eine gewisse Lockerheit im Auftreten bemerkbar.
Diese Lockerheit basiert auf zwei Säulen: Sicherheit in den technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen – und Sicherheit im Hinblick auf den Inhalt.
Technik und Organisation
Wer etwas zu sagen hat oder etwas mitteilen möchte, dem bieten sich zahlreiche technische Möglichkeiten. Indes: Es geht auch völlig ohne. Gabriele Fischer, Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins brand eins beispielsweise, stellt sich einfach vor ihr Publikum und beginnt zu reden. Die Art und Weise, wie sie über den Beginn und die Schwierigkeiten ihres Heftes berichtet, ist für die Zuhörer fesselnd genug.
Einige Dinge lassen sich indes mit Worten allein nicht darstellen. Darüber hinaus bleiben Informationen noch besser im Gedächtnis, wenn man sie nicht nur vorträgt und damit den akustischen Reiz anspricht, sondern sie auch bildlich verdeutlicht und so die visuelle Informationsverarbeitung aktiviert.
Je nach Art der Veranstaltung bieten sich unterschiedliche Medien an. Dabei spielt das Ziel der Veranstaltung ebenso eine Rolle wie Größe und Zusammensetzung des Publikums.
Bildhaft vortragen: die Hilfsmittel
Flipchart: Ein Flipchart ist immer dann angebracht, wenn während eines Vortrages etwas Neues direkt aufgeschrieben werden soll. Voraussetzung für den Schreibenden – meist der Vortragende selbst – ist dabei allerdings ein sauberes Schriftbild.
Elisabeth Dartsch (elisabeth.dartsch@gmx.com)
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 10/2009 auf Seite 8 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
