Aktiv für eine junge Zielgruppe: Kinder als Kunden gewinnen

Für Kinder aktiv zu werden, lohnt sich aus mehreren Gründen: Kinder sind die Kunden von morgen. Und: Die meisten Eltern kümmern sich deutlich stärker um die Gesundheit ihrer Kinder als um die eigene – haben daher immer ein offenes Ohr für Tipps und nehmen Ratschläge aus der Apotheke gerne an. Wer also die Kinder in die Apotheke „lockt“ hat damit die Chance, auch Eltern und Großeltern zu erreichen.

Foto: Archiv Springer GuP

Zahnputzaktionen für die Kleinen sowie Besuchsgruppen aus der Schule oder dem Kindergarten gehören fast schon zu den „Standards“, wenn es darum geht, die junge Zielgruppe anzusprechen. Hier einige Tipps, was eine Apotheke darüber hinaus tun kann, um Kinder und Eltern für sich zu interessieren.

Die Zielgruppe erreichen

„Lockmittel“ Wettbewerb
Eine Möglichkeit, Kinder in die Apotheke zu führen, ist ein Wettbewerb, bei dem sie attraktive Preise gewinnen können – etwa ein Zeichenwettbewerb, zum Beispiel unter dem Motto „So werde ich schnell wieder gesund“. Zu dem Wettbewerb sollten Sie einige Wochen vor der Aktion aufrufen – die Bilder können die Kinder dann, auch gemeinsam mit ihren Eltern, während der Aktionstage in der Apotheke abgeben.

Einladungen zu der Aktion und Aufrufe, am Zeichenwettbewerb teil zu nehmen, lassen sich auch in der Fußgängerzone oder auf dem Wochenmarkt verteilen – und dies zum Beispiel ganz kindgerecht von einem Teammitglied in einem originellen Kostüm – mit dem Effekt, damit auch Verbraucher zu erreichen, die bislang nicht zum Kundenkreis der Apotheke gehören.

Ein Malwettbewerb lässt sich auch direkt in der Apotheke durchführen: Buntstifte und Papier werden bereitgestellt, damit können die Kinder vor Ort ihre Bilder malen und die Eltern haben genug Zeit, sich vom Apothekenteam zur Gesundheit der Kinder oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen beraten zu lassen.

Der Wettbewerb hat zudem einen schönen Nebeneffekt – die Kinder liefern zugleich die Deko für die Aktion: Die Bilder lassen sich gut in einem Schaufenster oder in der Apotheke aufhängen, und es macht die Kinder stolz, wenn sie bei einem Spaziergang Oma und Opa zeigen können, dass ihr Bild dort ausgestellt ist.

Matthias Bröker (matthias.broeker@ambrosius-apotheke.de)

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 11/2009 auf Seite 14 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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