Mit Engagement erfolgreich: Umsatzbringer Kosmetik

Angesichts der strukturellen Veränderung im Gesundheitswesen haben viele Apothekenleiter die Flucht nach vorn angetreten und ihr Dienstleistungs- und Warenangebot erweitert. Dabei galt Vielen das Kosmetiksegment als interessanter Umsatzbringer. Allerdings klagten manche Apotheker nach einiger Zeit darüber, dass Kosmetik „doch nicht so gut geht“. Unsere Autorin sucht nach den Gründen dafür und zeigt, worauf es ankommt, um in diesem Segment erfolgreich zu agieren.

Foto: Archiv Springer GuP

„Viele Kunden wissen nicht, dass wir dermokosmetische Produkte im Sortiment haben.“ „Aktionen haben selten eine befriedigende Resonanz.“„Kunden sagen häufig, sie gingen lieber zur Kosmetikerin oder in die Parfümerie, um eine kosmetische Fachberatung zu erhalten.“ Durchaus häufig klagen Apothekenleiter und ihre Mitarbeiter über Schwierigkeiten im Kosmetikbereich.

Wie könnten sich derartige Probleme lösen lassen? Entscheidend ist zunächst, dass die Apothekenkunden das neue Dienstleistungsangebot überhaupt wahrnehmen. Und dies bedeutet: Sowohl visuell wie auch in der direkten Ansprache muss der Kunde darauf aufmerksam gemacht werden, dass seine Apotheke nicht nur mehr für seine Schönheit und Hautgesundheit leistet als die anderen Apotheken, sondern eben auch mehr als eine Parfümerie oder ein normales Kosmetikstudio.

Kosmetiksegment: Voraussetzungen für Erfolg

Eine Reihe von Elementen sind in ihrer Gesamtheit für eine erfolgreiche Ausweitung in den Kosmetikmarkt bedeutsam.

Zielgruppengerechte Produktauswahl
Bei der Auswahl der Produkte ist darauf zu achten, dass diese nicht nach eventuellen Vorlieben der Mitarbeiter stattfindet, sondern auf die Klientel der jeweiligen Apotheke abgestimmt ist. Apothekenspezifische Dermokosmetika liegen gegenüber den gängigen Massenmarkt-Produkten, wie sie beispielsweise Drogerien oder Drogeriemärkte anbieten, preislich im gehobenen Segment.

Damit das Team den Kunden den Mehrwert näher bringen kann, den hochwertige dermokosmetische Produkte ihnen bieten, sind hervorragende Produktkenntnisse über die Marken, die die Apotheke führt, aber auch über Mitbewerberprodukte essenziell.

Alexandra Duhr (profilteam.duhr@gmx.de)

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 12/2009 auf Seite 20 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

Anzeige

Inhalte durchsuchen

Titelseite

Mehr zum Thema

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 12/2009 auf Seite 20 ff.

Blättern: Seite 18-19  –  Seite 23

Extras zum Artikel

Artikel-Downloads

Premium-Login

Im Premium-Bereich gelangen Sie zu den Fortbildungen und Ihren Zertifikaten.
Abonnenten haben zusätzlich Zugriff auf sämtliche Heftinhalte.

Aktionen

Newsletter

Mit unserem Newsletter erhalten Sie Fachinformationen künftig frei Haus – wöchentlich und kostenlos.

Jobs für PTA und Apotheker

Den Stellenmarkt für PTA und Apotheker gibt es ab sofort auf jobcenter-medizin.de.