Corporate Design: Die Tragweite von Berufskleidung

Der erste Eindruck zählt – dies gilt auch im Berufsalltag. Ein wichtiger Bestandteil für einen gelungenen Außenauftritt eines Unternehmens ist die Kleidung der Mitarbeiter. Berufsbekleidung ist eines der firmenspezifischen Markenzeichen: Sie muss das Erscheinungsbild eines Unternehmens abrunden und den Anforderungen des Berufsalltages gerecht werden. Der neue Trend heißt „Individualität“.

Wie ein „persönlicher Coach“ kann der Apotheker seine Kunden beraten und informieren. Er steht in einem direkten Kontakt zu seiner Kundschaft – und dies ist eines der Merkmale, die die Apotheken im Allgemeinen von Online-Shops und Versandhandel unterscheiden. Zudem ist es in Zeiten des zunehmenden Wettbewerbsdrucks auch für Apotheken untereinander immer wichtiger, sich kompetent darzustellen.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei, ein ganzheitlich unverwechselbares Erscheinungsbild, das Corporate Design, hervorzuheben.

Die Funktion von Berufskleidung

Das Leitbild bestimmt das Corporate Design
Zum Corporate Design gehören alle Elemente, mit denen sich ein Unternehmen nach außen darstellt. Es muss sich so präsentieren, dass der Kunde einen eindeutigen, stimmigen Eindruck hat und sich beim nächsten Kontakt (z. B. mit dem Firmenlogo) wieder an ein positives Erlebnis erinnert. Ein gelungenes Corporate Design sollte immer die Leitbilder eines Unternehmens sichtbar machen.

Dabei wird das Leitbild für jede Apotheke anders aussehen: Zusammensetzen kann es sich aus dem Selbstverständnis einer Apotheke, ihren Zielen und Vorstellungen sowie ihren „Wurzeln“ – wie z. B. einer langen Tradition, der man sich verpflichtet fühlt. Wichtig ist es, dies herauszufiltern und in seiner Unverwechselbarkeit darzustellen.

Corporate Fashion steht für Zusammengehörigkeit
Ein fester Bestandteil der Ausdrucksweise eines Firmenstils ist die Corporate Fashion, eine firmenspezifische Berufskleidung. Corporate Fashion drückt die Zusammengehörigkeit einer Personengruppe aus, die sich den gleichen Leitbildern gegenüber verpflichtet fühlt. Das gesamte äußere Erscheinungsbild der Mitarbeiter muss die Darstellungsform der Apotheke abrunden.

Sarah Laube (sarahlaube2@googlemail.com)

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 02/2010 auf Seite 24 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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