Rundum gerüstet in die Pollensaison
Wann die Heuschnupfensaison startet, hängt in hohem Maße vom Wetter ab: Plötzliche Wärmeeinbrüche im Februar und März können die Pollenbelastung abrupt steigern und schicken die Pollenallergiker bereits zeitig im Jahr in die Apotheke. Diese kann davon nur profitieren – vorausgesetzt, sie ist darauf vorbereitet.
Die Schonfrist, die Pollenallergiker im Winter genießen, kann sehr schnell vorbei sein. Dies hat sich einmal mehr im vergangenen Jahr gezeigt.
2009 startete die Heuschnupfensaison äußerst rasant: Ein plötzlicher deutlicher Wetterumschwung ließ die Natur ab Ende März/Anfang April regelrecht „explodieren“, Blumen und Gräser, Bäume und Sträucher blühten auf – und trieben Heuschnupfenpatienten regelrecht in die Apotheken. Dort durfte man sich über ebenso „explodierende“ Umsätze freuen.
Die antiallergischen Augenpräparate beispielsweise verzeichneten im April 2009 insgesamt ein Umsatzplus von 135 Prozentpunkten, der Umsatz mit Atemwegs- und allgemeinen Antiallergika wuchs um rund 103 Prozentpunkte. Auch die topischen Antihistaminika sowie topische Steroide profitierten von den sommerlichen Temperaturen.
Mehr Infos
- Ausführliche Informationen für die Beratung von Heuschnupfenpatienten,
u. a. zur symptomatischen Therapie sowie zur Hyposensibilisierung, bietet
im Februar DAS PTA MAGAZIN. Die aktuelle Ausgabe ist im Internet zu
finden unter www.das-pta-magazin.de oder lässt sich anfordern über
vertrieb@springer-gup.de.
- Hinweise dazu, wie die Apotheke das Thema Heuschnupfen über eine
Aktion bei ihren Kunden ansprechen kann, gibt die „Aktion des Monats“ in
dieser Ausgabe (Seite 22).
Gabi Kannamüller (am-redaktion@springer.com)
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 02/2010 auf Seite 30 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
