Basiswissen Fußpflege

Der Sommer macht die Füße sichtbar – und damit auch Fußprobleme. Fundierte Beratung rund um gesunde Füße und ein Angebot an qualitativ hochwertigen Produkten kommen deshalb in der warmen Jahreszeit bei Apothekenkunden besonders gut an.

Basiswissen Füße

Zur Pflege gesunder Füße sind regelmäßiges Waschen, ein gelegentliches Fußbad, um eventuell vorhandene Ansätze von Hornhaut aufzuweichen, sowie eine angemessene Nagelund Nagelhautpflege ausreichend. Mehr oder weniger große Fußprobleme allerdings machen eine „Spezialbehandlung“ nötig: Die Beratungskenntnis des Apothekenteams ist dann in besonderem Maße gefragt.

Im Blickpunkt: die Fußnägel

Zahlreiche Fußbäder enthalten Zusätze, die beleben oder leicht desodorieren (z. B. Sixtus® Fresh Feet Bath). Nach einem etwa zehn- bis fünfzehnminütigen Fußbad die Haut gut abtrocknen (dabei die Zehenzwischenräume nicht vergessen), anschließend mit einem Hornhautschwamm oder Bimsstein die Hornhautansätze – meist an der Ferse und seitlich am großen Zeh – abrubbeln. Die Nägel lassen sich mit einem Knipser, einer etwas kräftigeren Nagelschere oder, wenn notwendig, mit einer Nagelzange kürzen.

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Bei sehr festen Nägeln kann zusätzlich ein Nagelweicher (z. B. Gehwohl® Nagelweicher) eingesetzt werden. Dabei vor allem auf glatte Ränder und ein nicht zu starkes Einkürzen achten: So lässt sich vermeiden, dass der nachwachsende Nagel in den Nagelfalz eindringt. Werden die Ränder mit einer Nagelfeile geglättet, schützt dies Nylon- und Kompressionsstrümpfe vor unnötiger mechanischer Belastung. Vorhandene Nagelhaut kann vorsichtig zurückgeschoben werden.

Nagelöle pflegen die Nägel (z. B. Gehwohl ® med Nagel- und Hautschutzöl) – wer die Nägel lackieren möchte, muss dies jedoch einige Stunden später erledigen, damit der Lack eine gute Untergrundhaftung hat – , für Geschmeidigkeit sorgt das Fetten der Haut mit einer Fußpflegecreme (z. B. Gehwohl® Balsam für trockene oder normale Haut). Kundentipp: Kompressionsstrumpfträger sollten die Fußpflege auf abends verlegen, da sich die Strümpfe schlecht über gefettete Haut bewegen lassen; zudem kann es wegen der geringeren Wasserdampfdurchlässigkeit zu einer stärkeren Schweißbildung kommen.
Constanze Schäfer


Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 05/2007 auf Seite 16 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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