In der Sonne und auf Reisen gut geschützt
Das Aufatmen der Tourismusbranche war deutlich zu hören: Die Deutschen reisen wieder, hieß es im Vorfeld der Internationalen Tourismus Börse in Berlin. Eine Entwicklung, die auch für Apotheken bedeutsam ist: In den kommenden Wochen gehört das Thema Reiseapotheke in jedem Fall in den Fokus von Sortiment und Beratung.
Trotz Verunsicherung und Zukunftssorgen: Die Deutschen wollen im Jahr 2010 ihrem Ruf als Reiseweltmeister wieder gerecht werden. 42 Prozent der Befragten wollen in diesem Jahr zumindest eine Reise unternehmen, jeder neunte Bürger will zwei- oder mehrmals verreisen; dies vermeldet die 26. Deutsche Tourismusanalyse der BAT Stiftung für Zukunftsfragen.
Am liebsten verreisen die Deutschen nach wie vor in heimischen Gefilden – beliebtestes Reiseziel ist und bleibt Deutschland. Interessant ist dabei auch: Die Reisebranche setzt verstärkt auf den demografischen Wandel. „Die Senioren von heute und morgen wollen mehr als Sonne, Spaß und Strand“, so der Tourismusexperte der Stiftung, Dr. Ulrich Reinhardt, die Tourismusindustrie müsse sich darauf einstellen.
Ein Aspekt, der auch Apotheken interessieren könnte. Denn Best Ager schätzen Beratung, Service und Rundum-Betreuung – und reisende Best Ager umso mehr. Dies verspricht also Chancen für kreative, beratungsintensive Apotheken.
Das ist Standard in der Reiseapotheke
In den kommenden Wochen allerdings zählen Reisende aller Altersgruppen zu den Ansprechpartnern der Apotheken. Auch wenn sich ihre individuellen Bedürfnisse in hohem Maße danach richten, wohin sie reisen, wie alt die Reisenden sind und welche Art von Reisen sie unternehmen – gewisse „Standardbereiche“ muss eine gut sortierte Reiseapotheke ganz einfach abdecken.
Und genau dafür kann die Apotheke mit intensiven Beratungsgesprächen und einer marketingorientierten Platzierung des Sortiments sorgen. Die wichtigsten Bereiche sind dabei: Sonnenschutz, der Bereich Magen-Darm, Insektenschutz und die Erste Hilfe auf Reisen, außerdem die Beratung zu Reiseimpfungen bzw. sonstigen Prophylaxemaßnahmen.
Gabi Kannamüller | am-redaktion@springer.com
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 05/2010 auf Seite 30 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
