Sommerfüße in guten Händen

Sandalen, Flip-Flops®, Barfußlaufen? Im Frühling 2010 war dies zumeist Fehlanzeige! Zu Regen und Kälte passt eben nur festes Schuhwerk, und die Pflege der Sommerfüße wurde oftmals zunächst aufgeschoben. Für die Apotheke bedeutet dies: Wenn der Sommer endlich startet, sollte sie für ihre Kunden ein gut sortiertes Produktangebot bereithalten – ergänzt durch durchdachte und kundenorientierte Beratung.

Die Schuhmode ist nur ein Grund dafür, dass viele Menschen in den Sommermonaten auf die Pflege ihrer Füße achten; auch das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher spielt hier eine Rolle.

Denn der Sommer bringt nicht nur Nachlässigkeiten in der Pflege „gnadenlos“ ans Licht, er zeigt auch, wo individuelle Fußprobleme stecken. Und hierzu zählen – gerade bei Männern – vor allem Fußgeruch und Fußpilz.

Apotheken können ihren Kunden sowohl mit geeigneten Produkten als auch mit kompetenter und individueller Beratung weiterhelfen. Das bedeutet ein großes Plus gegenüber den Mitbewerbern: Apotheker und ihre Mitarbeiter bieten Ratsuchenden kompetente Rundumbetreuung aus einer Hand und können auch speziellere Fußprobleme zuverlässig lösen.

Beratung ist Teil des Marketings

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Produkte und Beratung bilden im Bereich Fußpflege und Fußgesundheit eine Einheit. Damit den Kunden dies auch deutlich wird, kommt dazu im Idealfall das durchdachte Marketing am PoS. Die Botschaft lautet hier: Nur gesunde Füße wirken gepfegt, und Fußpflege wiederum ist eine Voraussetzung dafür, dass die Füße auch gesund bleiben.

In das „Fußsortiment“ gehören deshalb zum einen die wichtigsten Fußpflegeprodukte, zum anderen gehört dazu eine Palette jener Produkte, mit deren Hilfe sich die wichtigsten Fußprobleme behandeln lassen.

Gerade in den kommenden Wochen bietet es sich an, diese Produktpalette nicht nur in ihrer Stammplatzierung sondern auch in einer Zweitplatzierung herauszustellen. Als zusätzliche Impulsgeber dienen Handzettel oder Broschüren. Sie werden direkt am PoS platziert oder gezielt an die Kunden abgegeben – womit sich zugleich auf das Fußpflegesortiment hinweisen lässt.

Diesen Hinweis intensiviert der Einsatz von Plakaten oder Eyecatchern: Ein paar schicke Schuhe beispielsweise, vor das Regal gehängt, ziehen die Blicke der Kunden auf sich (und aufs Sortiment).

Gabi Kannamüller | am-redaktion@springer.com

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 06/2010 auf Seite 29 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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