Gut gerüstet für die Outdoor-Saison

Eine Schürfwunde am Knie, Blasen an der Ferse, ein Schnitt durch eine Glasscherbe: In der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub kann es schnell zu kleinen Verletzungen kommen. Apotheken, die ihre Kunden jetzt zum Thema Wundversorgung informieren, sorgen dafür, dass diese sich „im Fall der Fälle“ rasch und sicher selbst behandeln können.

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Vor allem in der Outdoor-Saison sind kleinere Verletzungen nahezu an der Tagesordnung. Ist dann die Haus-, Reise- oder Sportapotheke optimal ausgestattet, sind die richtigen Produkte schnell zur Hand. Mit ihrer verkaufsfördernden Platzierung sowie gezielten Hinweisen auf die Beratung zur Wundversorgung oder zu Verstauchungen und Prellungen – etwa über Plakate oder Handzettel, aber auch im Gespräch selbst – kann die Apotheke dieses Thema bei ihren Kunden ansprechen.

Wundmanagement – und die Produkte dazu
Basis des richtigen Wundmanagements sind Kenntnisse der Wundheilung: Wenn Kunden wissen, was in ihrem Körper „abläuft“, wenn sie sich beispielsweise das Knie aufschürfen, werden sie diese Wunde auch sorgsam behandeln. Grundsätzlich ist der Körper bemüht, Wunden möglichst rasch zu schließen.

Damit die Wunde jedoch gut heilen kann und die körpereigenen Mechanismen nicht behindert werden, müssen zunächst eventuelle Fremdkörper entfernt werden – durch Wundspülung mit klarem Wasser oder, wenn zur Hand, steriler physiologischer Kochsalz- oder Ringerlösung. Antiseptika wirken auf eingedrungene Keime, sollten aber nur bei stark verschmutzen Wunden eingesetzt werden.

Präparate auf wässriger Basis sollten bevorzugt werden, da solche auf alkoholischer Basis meist brennen. Ebenfalls keimhemmend wirkt das Antibiotikum Tyrothricin, das als Gel oder Puder eingesetzt wird. Eine Schürfwunde am Knie, Blasen an der Ferse, ein Schnitt durch eine Glasscherbe: In der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub kann es schnell zu kleinen Verletzungen kommen.

Apotheken, die ihre Kunden jetzt zum Thema Wundversorgung informieren, sorgen dafür, dass diese sich „im Fall der Fälle“ rasch und sicher selbst behandeln können. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses der geschlossenen Wunden bieten sich Salben oder Cremes mit Dexpanthenol oder dem Extrakt aus Calendulablüten an. Ebenfalls gut geeignet für die Versorgung kleinerer Verletzungen sind hydroaktive Wundauflagen, bei denen die Wundheilung im feuchten Milieu abläuft.

Gabi Kannamüller | am-redaktion@springer.com

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 07/2010 auf Seite 30 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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