Tipps vom Kollegen: E-Mails/Zielsetzung im Team
Apotheke ist bekanntlich nicht gleich Apotheke, dafür sorgen bereits Standort und Umfeld. APOTHEKE + MARKETING trägt dem Rechnung. Und lässt in jeder Ausgabe Kolleginnen und Kollegen zu Wort kommen, die eine Land-Apotheke, eine City-Apotheke oder eine Apotheke in einem Ärztehaus betreiben – mit Praxistipps von der Basis.
Das bewegt die Apotheke im Ärztehaus
E-Mails
Der richtige Umgang
E-Mails gehören zum Alltag des Apothekenbetriebs. In Ärztehaus-Apotheken spielt der Kontakt zum Mediziner dabei eine besondere Rolle – auch wegen des Datenschutzes.
Generell empfiehlt es sich, eine oder zwei Mitarbeiterinnen für den Apotheken-E-Mail-Verkehr zu schulen. Diese verantworten den gesamten Bereich und legen nach Rücksprache mit der Apothekenleitung verbindliche Standards für die E-Mail-Kommunikation fest.
Beim Verfassen von E-Mails sollte Schriftsprache und nicht die gesprochene Sprache (Umgangssprache) verwendet werden. Eine E-Mail ist ein Schriftstück, das von anderen gelesen wird. Die Einhaltung von Orthografie und Grammatik sollte Priorität genießen. Vor dem Absenden muss jede Mail nochmals vom Verfasser Korrektur gelesen werden.
Da E-Mails verändert werden können, sollten kritische Inhalte wie Krankendaten im pdf-Format oder in einem anderen schwer zu verändernden Format versendet werden. Auch der Kauf eines wirksamen Virenschutz-Programmes ist eine lohnende Ausgabe.
Anhänge sollten vor dem Öffnen immer kritisch geprüft werden. Immer wieder stellt sich die Frage, ob eine E-Mail bei Unklarheiten und Missverständnissen hilft oder es besser wäre, ein persönliches Telefonat zu führen. Grundsätzlich gilt, dass vertrauliche Daten und intime Details immer persönlich in einem Vier-Augen-Gespräch in der Offizin oder in einem Telefonat ausgetauscht werden sollten.
Die Praxistipps zur Apotheke im Ärztehaus stammen von Dr. Robert Sibbel aus Nordrhein-Westfalen.
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 08/2010 auf Seite 40 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
