Aktion des Monats: Perfekte Zahnpflege für ein strahlendes Lächeln

„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen“ – dieser weise Satz stammt von Aristoteles. Den ersten Schritt machen Sie schon, indem Sie diesen Artikel lesen und überlegen, eine zweiwöchige Aktion zur Zahnpflege in Ihrer Apotheke anzubieten. Wir greifen einige wichtige Aspekte zur Aktionsplanung heraus und liefern konkrete Beispiele zur Umsetzung.

Aktion des Monats: Zahnpflege

„Gesund beginnt im Mund – auch unsere Zähne leben“. So lautet das Motto des diesjährigen Tags der Zahngesundheit, der bundesweit am 25. September 2007 stattfindet (www.tag-der-zahngesundheit.de). Krankenkassen, Landesarbeitsgemeinschaften, Gesundheitsämter und Zahnärzte laden dann zu Veranstaltungen ein – diesen willkommenen Anlass sollten auch Apotheken mit speziellen Aktionen für ihre Kunden nutzen. Damit der Aufwand sich lohnt, sollten Sie den Auftakt für Dienstag, den 25. September, einplanen und sich bis zum Samstag der darauf folgenden Woche für das Thema „Zahnpflege und Mundhygiene“ engagieren.

Zielgruppen für die Aktion

Mit dieser Aktion erreichen Sie eine sehr große Zielgruppe. Denn jeder weiß von klein auf: „Morgens und abends das Zähneputzen nicht vergessen!“ Selbst wenn Senioren Prothesen tragen müssen, stellt sich die Frage: Wie putze ich meine (dritten) Zähne richtig? Zur Zielgruppe gehören natürlich auch alle Jugendlichen und Erwachsenen, die Wert auf ein perfektes Erscheinungsbild legen – denn strahlend-weiße Zähne sind immer auch gepflegte und gesunde Zähne.

Eine besondere Zielgruppe der Apotheken-Aktion sind Schwangere. Zwar gilt der Satz, „Jedes Kind kostet einen Zahn“ heute nicht mehr. Dennoch belegen neue wissenschaftliche Erkenntnisse, dass das Risiko, eine Frühgeburt zu haben oder ein Kind mit geringem Geburtsgewicht zu bekommen, bei Frauen mit Parodontitis siebeneinhalb Mal höher ist als bei „zahngesunden“ Frauen. Zur Zielgruppe gehören außerdem Raucher, Menschen mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Bei ihnen besteht ein erhöhtes Risiko für Parodontitis. Da einige Medikamente wie Antidepressiva, Blutdrucksenker und Antihistaminika einen trockenen Mund zur Folge haben können, entwickeln sich in der Folge häufig Karies und Parodontitis. Deshalb sollten Sie auch Kunden mit solchen Gesundheitsproblemen im Blick haben.
Karin Hertzer


Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 07/2007 auf Seite 14 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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