Thema Erkältung im Fokus der Marktforscher
In den ersten fünf Monaten des Jahres entwickelte sich der OTC-Markt in den Apotheken rückläufig. Einer der Gründe dafür: die ausgebliebene Erkältungssaison. Ob der Erkältungsmarkt in der kommenden Saison zulegen wird, bleibt Spekulation. Eine IMS-Health-Analyse jedoch liefert relevante Daten, die in der Sortimentsstrategie der Apotheken rund um Erkältungsprodukte hilfreich sein können.
Die Gründe dafür, dass die Umsätze im OTC-Markt in den Apotheken von Januar bis Mai 2007 zurückgingen, sind vielfältig. Neben einer Kaufzurückhaltung nach der Mehrwertsteuererhöhung machen die Marktforscher dafür auch eine wachsende Bedeutung des Versandhandels mit rezeptfreien Arzneimitteln verantwortlich. Als weiterer, wichtiger Grund gilt das warme Wetter, nicht zuletzt im April: Es verlegte die Heuschnupfensaison nach vorne. Die Umsätze im April traf deshalb nur ein leichtes Minus. Im Mai jedoch führte dies gerade bei Produkten gegen Atemwegserkrankungen zum Rückgang.
Insgesamt gingen im Mai die Umsätze bei den OTC-Arznei- und Gesundheitsmitteln deutlich zurück. Besonders betroffen waren Präparate gegen Erkältung und Atemwegserkrankungen, Vitamine/Mineralstoffe/Nahrungsergänzungsmittel, Augenpräparate sowie die Gruppe der Tonika/Geriatrika/Melissengeist/Immunstimulanzien. Zu den Umsatzverlierern gehörten auch die Entwöhnungsmittel.
Redaktion
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 08/2007 auf Seite 20 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
