Marktforscher setzen im Winter auf Hautpflege
Auch im Juni gingen die Umsätze mit OTC-Arznei- und Gesundheitsmitteln in den Apotheken zurück. Damit setzt sich der Trend der Vormonate fort – was zugleich den Druck auf die Apotheken erhöht, verstärkt nach Ansätzen zu suchen, ihre Umsätze im OTC-Markt zu erhöhen. Die Marktforscher von IMS Health empfehlen, im Winter das Hautpflegesortiment herauszustellen.
Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2006 schrieb der OTC-Markt in Apotheken gegenüber dem Vorjahr niedrigere Zahlen – und im ersten Halbjahr 2007 vermeldet die Marktforschung abermals ein Minus: Sowohl der Umsatz mit Arzneimitteln zur Selbstmedikation als auch der Umsatz mit Verordnungen über rezeptfreie Arzneimittel gingen zurück.
Marktbeobachter machen eine Vielfalt von Gründen dafür verantwortlich: das durchgängig warme Wetter der vergangenen Monate ebenso wie das Ausbleiben der Erkältungssaison oder die Kaufzurückhaltung der Verbraucher nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer, aber auch eine wachsende Bedeutung des Versandhandels mit rezeptfreien Arzneimitteln.
Der Umsatzrückgang betrifft die Mehrzahl der Produktgruppen. Ein Plus verzeichnen allenfalls der Schmerzmittelmarkt incl. Muskel- und Gelenkschmerzmittel, Augenpräparate, Mittel zur Mund- und Zahnbehandlung, Mittel gegen Übelkeit sowie nicht zuletzt auch Ohrenpräparate.
Redaktion (am-redaktion@springer-gup.de)
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 09/2007 auf Seite 32 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
