EDV und Cross-Selling: Professionelle Hilfe für den Zusatzverkauf

In etlichen Apotheken gibt es zwei zentrale Probleme, um die sich die Beteiligten gerne herummogeln: Auf der einen Seite beschäftigen sich Apothekenleiter nur ungern und viel zu wenig mit dem „Kollegen Computer“, auf der anderen Seite haben Apothekenmitarbeiter häufig Hemmungen, ihren Kunden Cross-Selling-Angebote zu machen. Beide Schwierigkeiten sind jedoch lösbar.

EDV und Cross-Selling

Voraussetzung für eine praktikable Lösung des Mitarbeiterproblems ist die Lösung des Problems auf Chefebene: Zunächst gilt es, den Computer als einen „Mitarbeiter“ so in das Team zu integrieren, dass alle begreifen, wieviel Arbeit man diesem Kollegen anvertrauen kann. Wird der Computer dann mit Freude angenommen, lässt er sich auch als Partner in Sachen Cross-Selling einsetzen. Aus diesem Grund untergliedert sich dieser Beitrag im Wesentlichen in zwei Teile: Der erste Teil erklärt, welche Kriterien ein zur Apotheke passender Computer erfüllen muss, der zweite Teil erläutert dann die Vorteile des Cross-Sellings mit Hilfe einer entsprechend guten EDV.

Den optimal passenden Computer finden

Der Stellenwert, den die EDV heute in einer Apotheke hat, ist enorm: Ohne Computer geht fast nichts mehr, er ist das wichtigste Arbeitswerkzeug. Der Computer kann maßgeblich darüber entscheiden, ob das Team zehn, zwölf oder noch mehr Kunden in der Stunde bedienen kann. Was das betriebswirtschaftlich bedeutet, lässt sich leicht ausrechnen. In Stoßzeiten kann eine widerspenstige Anlage zum Stressfaktor schlechthin werden – oder sich als nahezu perfekte professionelle Unterstützung beweisen. Apotheker, die beispielsweise aufgrund enger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen über Personalabbau nachdenken, sollten sich eventuell zuvor Gedanken machen, inwieweit in ihrer Apotheke der Computer optimal eingesetzt wird. Anhand einer Checkliste lässt sich überprüfen, inwiefern der Computer die Anforderungen eines modernen, für den Apothekenalltag tauglichen Gerätes erfüllt.

Dr. Reinhard Herzog/Oliver Schonschek

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 10/2007 auf Seite 10 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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