Sortimente: Erkältungsprodukte. Selbstläufer starten durch
Husten- und Erkältungspräparate gelten in der Apotheke als Selbstläufer. Dennoch wäre es ungeschickt, Produkte gegen Schnupfen & Co. sich selbst zu überlassen: Das Sortiment ist einer der wichtigsten Umsatzbringer für die Apotheke. Und verdient deshalb gerade in den kommenden Wochen hohe Aufmerksamkeit.
Sie dominieren unangefochten die Hitliste der umsatzstärksten Indikationsgebiete im Rahmen der Selbstmedikation: Husten- und Erkältungsmittel erzielten im Jahr 2005 in Apotheken, Drogerie- und Verbrauchermärkten einen Umsatz von 1114 Millionen Euro zu Endverbraucherpreisen (Quelle: IMS Health und Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH)). Das bedeutet einen Umsatzzuwachs von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Während die Entwicklung des Gesamtumsatzes von verschiedenen Faktoren abhängt – etwa davon, ob der Winter relativ warm verläuft oder ob es eine Grippewelle gibt, – bleibt die saisonale Umsatzverteilung stets nahezu konstant: Das Gros der Erkältungsprodukte (rund 65 Prozent) wird nach Angaben der Statistiker zwischen Oktober und März verkauft. Auch die Erkältungswellen verlaufen prinzipiell in jedem Jahr ähnlich – ablesbar an den Umsatzveränderungen bei den Erkältungspräparaten.
Gabi Kannamüller
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 10/2007 auf Seite 28 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
