Beratungstipps
Stimmungstief ade
01.02.12 – (kib) Sich mit Magnesium "winterfit" zu essen, dazu rät die Techniker Krankenkasse. Der Mineralstoff sorgt für Wohlbefinden in der dunklen Jahreszeit. Er hilft dem vegetativen Nervensystem und schützt vor Stress. Reich an Magnesium sind: Milch- und Vollkornprodukte, Bananen, Beerenobst und Geflügelfleisch. (Quelle: Techniker Krankenkasse)
Krebsprävention mit Bräunungscremes
26.01.12 – (fre) Vor Krebsrisiken durch Sonnenbaden oder Solariumbestrahlung schrecken hartnäckige Anhänger eines gebräunten Teints nicht zurück. Ihnen kann man Selbstbräuner empfehlen, raten US-Dermatologen (Arch Dermatol 2011, online 19. Dezember). Damit werden Falten vermieden, die Bräunung sei zudem sicher. Enthalten sind Dihydroxy acteon (DHA) oder/und Erythrulose: Zucker, die mit Proteinen und Aminosäuren der Hornschicht reagieren, die sich dadurch braun verfärbt. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Neue Zuzahlungsbefreiungsgrenzen für Arzneimittel
18.01.12 – (fre) Seit Jahresbeginn gelten neue Zuzahlungsbefreiungsgrenzen für Arzneimittel, die gesetzlich versicherten Patienten auf Rezept verordnet werden. Die Krankenkassen mussten diese Beträge neu berechnen, weil der Gesetzgeber den Großhandelszuschlag in der Arzneimittelpreisverordnung verändert hat. Darauf macht die ABDA aufmerksam. Ob ein Medikament zuzahlungsfrei ist, steht immer aktuell im Internet unter www.aponet.de. Wenn nicht, kann sich jeder Patient bei der Rezepteinlösung ganz persönlich in der Apotheke nach einem zuzahlungsfreien Alternativpräparat erkundigen. (Quelle: ABDA)
OTC: Quittungen sammeln
12.01.12 – (fre) Verbraucher, die sich im Jahr 2011 rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke geholt haben, können ihre Quittungen für das Finanzamt sammeln, um Steuern zu sparen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aufmerksam. Wer die Kosten für privat bezahlte Medikamente in der Einkommensteuererklärung als „Außergewöhnliche Belastungen“ geltend machen will, muss jedoch eine medizinische Notwendigkeit für das Verwenden der Präparate nachweisen, zum Beispiel durch ein Grünes Rezept, das der Apotheker als Quittung bedruckt hat. Steuermindernd wirken krankheitsbedingte Kosten nur dann, wenn sie eine „zumutbare Belastung“ übersteigen. (Quelle: ABDA)
Bei hartnäckigen Grippesymptomen auch an Tuberkulose denken
05.01.12 – (fre) Wochenlanger Husten, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Fieber und Appetitlosigkeit sind nicht nur Anzeichen für typische Winterkrankheiten wie grippale Infekte. Diese Krankheitszeichenweisen unter Umständen auf eine Tuberkulose hin. In Deutschland treten jährlich immer noch mehr als 4500 Fälle auf. Labordiagnostische Tests helfen beim Nachweis der Tuberkulose. (Quelle: Infozentrum für Prävention und Früherkennung - IPF)
Extras & Downloads
- Aktion des Monats: Heuschnupfen - Blühende Landschaften, laufende Nasen (A+M 01/2012, Seite 18 f.)
- Tag der offenen Tür: Apotheke zum Anfassen (A+M 12/2011, Seite 10 ff.)
- Sortimente: Gesundheitsberatung für Fernreisende /Immunabwehr im Winter (A+M 12/2011, Seite 32 f.)
- Aktion des Monats: Wenn das Wetter unter die Haut geht (A+M 11/2011, Seite 16 f.)
- Sortimente: Winterthema Magen-Darm - In drei Schritten Profil gewinnen (A+M 11/2011, Seite 30)
Schnupfensprays nicht länger als eine Woche anwenden
22.12.11 – (fre) Schnupfensprays mit gefäßzusammenziehenden Wirkstoffen sollten ohne ärztliche Anweisung nicht länger als fünf bis sieben Tage angewendet werden. Darüber informiert der aktualisierte Leitfaden der Bundesapothekerkammer ‚Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch‘. Das betrifft Nasensprays, -tropfen und -gele mit den Wirkstoffen Xylometazolin, Oxymetazolin, Tramazolin und Naphazolin. Kurzfristig angewendet führen diese zu einem Abschwellen der Nasenschleimhaut und zu verminderter Schleimbildung. Der Dauergebrauch kann die physiologischen Funktionen der Nasenschleimhaut einschränken. (Quelle: ABDA)
Ältere profitieren von Ernährungsberatung
15.12.11 – (fre) Mehr als die Hälfte der über 70-Jährigen, die in eine Klinik aufgenommen werden, sind mangelernährt. Es ist daher sinnvoll, die Ernährung alter Menschen zu überprüfen und Tipps zur Verbesserung zu geben, betonen Ernährungsmediziner. Besonders Kraftlosigkeit, Schwäche und Stürze weisen bei Älteren auf Unterversorgung hin. Das Risiko lässt sich mit Fragebögen wie dem Mini Nutritional Assessment (MNA) abschätzen (www.pflegewiki.de). Zunächst ist eine diätetische Beratung wichtig (Probleme mit dem Kauen?). Führt dies nicht zum Erfolg, sollten früh flüssige Supplemente empfohlen werden.
(Quelle: Ärzte Zeitung)
Mückenschutz in Griechenland essenziell
08.12.11 – (eb) Wer nach Griechenland reist, sollte zwingend auf einen ausreichenden Mückenschutz hingewiesen werden. Denn von Mai bis November 2011 sind insgesamt 63 Fälle von Malaria, verursacht durch Plasmodium vivax, aufgetreten. Davon waren 33 autochthone Fälle, teilt das Centrum für Reisemedizin (CRM) mit. Als in Griechenland endemisch gilt das West Nile-Fieber. Mit gemeldeten 69 Erkrankungen in diesem Jahr ist Griechenland das Land, in dem EU-weit die meisten Fälle aufgetreten sind (69 von insgesamt 93). Im Jahr 2010 gab es 257 bestätigte Erkrankungen in Griechenland. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Schonende Blutgewinnung
21.01.09 – Um unnötige Schmerzen bei der Blutgewinnung zur Blutzuckerselbstmessung zu vermeiden, ist es wichtig, nicht in die Mitte der Fingerbeere zu stechen. Vielmehr sollte der Einstich seitlich am Finger erfolgen, denn hier sitzen weniger Schmerzrezeptoren. Auch sollte eine Lanzette nicht mehrfach benutzt werden. Zum einen aus hygienischen Gründen, aber auch, weil die Lanzetten durch mehrmalige Benutzung abstumpfen. (Quelle: Berlin-Chemie AG)
Händewaschen vor dem Zuckertest!
15.01.09 – Diabetiker sollten vor der Blutzuckermessung, daheim und in der Praxis, unbedingt die Hände waschen. Reste von Süßem an den Händen - etwa von Getränken oder Obst - können die Blutzucker-Messwerte um 90 bis zu 200 mg/dl erhöhen, zeigt eine schwedische Studie. Insulinpflichtige Diabetiker könnte das veranlassen, zu viel des Hormons zu spritzen und so in eine gefährliche Unterzuckerung zu kommen. (Quelle: Ärzte Zeitung)