Vorteile saurer Analgetika
Bei Entzündungsschmerz sollten saure Analgetika in niedriger Dosierung eingesetzt werden, lautete das Fazit, das Professor Dr. Kay Brune von der Universität Erlangen bei einem Roundtable-Gespräch Mitte Januar in München zog.
In einem raschen Parcours durch die Geschichte der Analgetika beschrieb Professor Brune die sauren Substanzen, die sich von der Acetylsalicylsäure ableiten, und schlug den Bogen zu den nicht-sauren Analgetika, deren Muttersubstanz das Phenazon ist. Ursprünglich vor allem für die Rheumatherapie entwickelt, wurden beide Gruppen – in Abgrenzung zu Glukokortikoiden – später als nicht-steroidale Antirheumatika oder Antiphlogistika (NSAR) bezeichnet.
Nach einer langen Zeit der Stagnation seien Analgetika erst nach dem Zweiten Weltkrieg weiter entwickelt worden, fuhr der Pharmakologe fort. Entscheidend dafür waren zwei Erkenntnisse.
Hannelore Gießen
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 04/2007 auf Seite 22 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
