Aliskiren - neuer Ansatz in der Hochdrucktherapie

Seit Jahren erwarten Hochdruckexperten Fortschritte durch einen früheren Eingriff in die Blutdruckkaskade, als er bisher durch ACE-Hemmer und AT-1-Antagonisten möglich ist. Mit Aliskiren steht jetzt der erste direkte Renin-Inhibitor vor der Zulassung.

Entscheidend an der Blutdruckregulation ist das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) beteiligt, an dem ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten angreifen. Erstere hemmen das Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) und blockieren so die Umwandlung von Angiotensin I zu Angiotensin II. Etwas später wirken die AT-1-Antagonisten, die die Angiotensin-II-Rezeptoren, vor allem deren AT-1-Subtypen, besetzen.

Gleich zu Beginn der RAAS-Kaskade setzt nun eine neue Wirkstoffgruppe an: Als erster Vertreter der direkten Renin-Inhibitoren wurde Aliskiren bei einem Satellitensymposium während des Kongresses „Hypertonie 2006“ im November in München vorgestellt.

Hannelore Gießen

Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 04/2007 auf Seite 32 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

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