Fortbildung lohnt sich
Was für Ärzte schon seit Jahren gesetzlich vorgeschrieben ist, wird in Zeiten eines sich rasant wandelnden Gesundheitsmarktes zunehmend auch von Apothekern, PTA und dem übrigen Personal in der Offizin erwartet: die kontinuierliche berufliche Fortbildung. Das Angebot von Apothekerkammern wie Unternehmen wächst stetig.
Während alle Landesapothekerkammern schon vor Jahren Richtlinien zum Erwerb des Fortbildungszertifikats für Apothekerinnen und Apotheker verabschiedet haben, gilt dies inzwischen auch für das übrige pharmazeutische Personal. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Saarland bieten alle Kammern die zertifizierte Fortbildung nach von der Bundesapothekerkammer empfohlenen Richtlinien auch für diese Berufsgruppen an. Eine Besonderheit gibt es in Sachsen, wo das nicht approbierte pharmazeutische Personal sich in Form eines Kurssystems weiterbilden kann.
Qualitätssicherung
Die berufliche Fortbildung gehört inzwischen fast selbstverständlich zur Qualitätssicherung nicht nur in öffentlichen Apotheken. Schon seit längerem verzeichnen die Kammern stetig wachsende Teilnehmerzahlen bei ihren Fortbildungsveranstaltungen. Abgesehen von kleineren Unterschieden gilt in allen Ländern: Erwerben approbierte Apotheker bzw. PTA innerhalb einer festgelegten Zeit – in der Regel drei Jahre – eine bestimmte Zahl von Fortbildungspunkten (120 bis 150), erhalten sie auf Antrag von ihrer zuständigen Apothekerkammer ein entsprechendes Zertifikat. Einzelheiten lesen Sie hierzu in DAS PTA MAGAZIN 01-02/07, Seite 64 ff.
Dr. Karin Frese
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 08/2007 auf Seite 68 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
