Politiker und Homöopathie
(kig) „Haben Sie eigene positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung?“ Diese Frage stellte der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) 622 Abgeordneten des Deutschen Bundestages im vergangenen November. Jetzt stellte er die Ergebnisse vor.
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Von den Befragten betworteten 58 Prozent die oben gestellte Frage mit „Ja“. Rund zwei Drittel dieser Abgeordneten äußerten ein Interesse an weiteren Informationen über die Homöopathie in Deutschland, Informationsveranstaltungen des DZVhÄ oder den Homöopathischen Nachrichten.
Nach Fraktionen betrachtet haben die Grünen das größte Interesse an der Homöopathie, dieses nimmt dann über die SPD, die FDP bis hin zur Linken und schließlich zur CDU/CSU stetig ab.
Bei den privaten Erfahrungen mit Homöopathie ergibt sich nach Fraktionen ein anderes Bild aus dieser nicht repräsentativen Stichprobe: Rund 80 Prozent der Abgeordneten der Linken teilen eigene positive Erfahrungen mit, mehr als die Hälfte der Grünen und ein Drittel der SPD sowie der CDU/CSU-Abgeordneten haben bereits homöopathische Heilerfolge erlebt. Sieben Prozent der Abgeordneten lehnen dagegen die Homöopathie grundsätzlich ab.
11.01.10
Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte