Wenn Schäfchenzählen nicht hilft
Guter Schlaf ist wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Wer nachts lange wach liegt und sich zahlreiche Gedanken durch den Kopf gehen lässt, ist am darauffolgenden Tag unausgeschlafen und unkonzentriert. Manchmal hilft bereits ein beruhigender Tee, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Viele Faktoren können einen entspannten Schlaf beeinträchtigen oder Schlafprobleme verursachen, zum Beispiel Stress oder psychisch bedingte Störungen. Aber auch Lärm, unregelmäßige Arbeitszeiten oder hohe Reiseaktivitäten bringen bei vielen Menschen das Schlafmuster empfindlich durcheinander.
Während lang anhaltende Schlafstörungen unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden sollten, können neu auftretende, leichte Schlafstörungen und nervöse Zustände in manchen Fällen bereits mit einer beruhigenden Teemischung wieder ins Lot gebracht werden. Ein Beispiel für eine solche Zusammenstellung ist die Mischung aus Baldrianwurzel, Melissenblättern, Hopfenzapfen, Lavendelblüten, Pomeranzenblüten und Hibiskusblüten. Für die vier erstgenannten Bestandteile gibt es jeweils eine Positivmonografie der Kommission E, Aurantii flos und Hibisci flos verbessern den Geschmack des Tees. Empfehlenswert ist eine kurmäßige Anwendung über vier bis sechs Wochen.
Kirsten Grashoff
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 08/2007 auf Seite 54 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
