Die kosmetischen Weichen stellen
Baby- und Kinderhaut ist trocken und schutzbedürftig. In der Pubertät fließt reichlich Talg. Ab 20 verliert die Haut langsam Feuchtigkeit, und mit 30 entdeckt man erste feine Fältchen. Auch Cellulite an Bauch, Beinen und Po kann kosmetisch stören. Wer lange glatt bleiben will, sollte seiner Haut möglichst früh konsequente Pflege und Schutz angedeihen lassen.
Die Grundbeschaffenheit der Haut wird vererbt, manch einer hat einfach von Anfang an gute Karten. Allerdings ist der Zustand unseres größten Organs nicht auf Dauer festgelegt. Im Säuglingsalter eher trocken, produzieren pubertäre Hormonschübe reichlich Talg. Mitesser und Pickel sprießen. Sind die hormonellen Berg- und Talfahrten der Teeniezeit überwunden, pendelt sich ein individueller Hautzustand ein. Im Gegensatz zum umgangssprachlich verwendeten „Hauttyp“ macht der Begriff Hautzustand deutlich, dass Verschiebungen möglich sind.
Durch Lebensgewohnheiten, Umwelteinflüsse, Krankheiten, Hormone oder Alterungsprozesse unterliegt der Hautzustand ständigen Schwankungen. Innere Faktoren wie die Erbanlagen sind vorgegeben und wenig zu beeinflussen. Hautschädigende, den natürlichen Alterungsprozess beschleunigende äußere Faktoren, wie zum Beispiel den Umgang mit der Sonne, hat man dagegen selbst in der Hand. Wer also lange mit glattem Teint durchs Leben spazieren will, sollte früh die kosmetischen Weichen stellen. Sensibilisieren Sie im Beratungsgespräch das kosmetische Bewusstsein Ihrer Kunden und leiten Sie sie schon in jungen Jahren zu konsequenter Hautpflege an.
Stefanie Fastnacht
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 10/2007 auf Seite 58 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
